1915
wird Adolf Dätwyler die Leitung der damals stark havarierten Schweizerischen Draht- und Gummiwerke übertragen, dem Vorgängerunternehmen der heutigen Dätwyler Gruppe in Altdorf/Uri.
1917
kauft ein Finanzsyndikat auf Inititative von Adolf Dätwyler die Aktien der Firma.
1920
wird Adolf Dätwyler Mehrheitsaktionär (Management-Buy-out).
1935
erfolgt der erste Schritt zum Aufbau der Gruppe. In Pratteln entsteht die Fabrik für Firestone Produkte. Nach vielen erfolgreichen Jahren wird die Mehrheitsbeteiligung an den Lizenzgeber Firestone USA verkauft (1973).
1945
wird als Pionierleistung das erste kunststoffisolierte Hochspannungskabel entwickelt, produziert und praktisch eingesetzt.
1947
erfolgt mit der Übernahme der Gummi Maag AG Zürich (heute Maagtechnic) die Aufnahme des Handels mit Gummiteilen und Produkten für die Arbeitssicherheit.
1949
beteiligt sich Dätwyler an der Stahlrohr AG Rothrist (heute Rothrist Rohr (Schweiz) AG; die Beteiligung wird sptäer auf 100% ausgebaut. Die Firma ist heute der weltweit grösste Hersteller von hochpräzisen Gasfederrohren für die Automobil-, Maschinen- und Möbelindustrie.
1958
werden die Beteiligungsgesellschaften in einer neu geschaffenen Holding zusammengefasst; mit Peter und Max Dätwyler übernimmt gleichzeitig die zweite Generation die operative Leitung der Firmengruppe.
1968
beginnt die selektive Expansion ins Ausland mit dem Ziel, sich mit Marktnischenprodukten zu profilieren.
1976
wird die Helvoet Pharma N.V. in Alken (BE) gegründet. Der daraus entstandene Konzernbereich ist weltweit einer der zwei führenden Hersteller von Verschlüssen aus Gummi und Aluminium/Kunststoff für flüssige Heilmittel.
1979
werden die Aumann AG und deren Tochtergesellschaft Distrelec AG akquiriert, womit die Basis für den Fach- und Versandhandel mit elektronischen Komponenten gelegt wurde.
1986
öffnet sich die Dätwyler Holding AG durch Ausgabe von Inhaber-Aktien erfolgreich dem Publikum; die Familie Dätwyler hält weiterhin die Kapitalmehrheit.
1990
feiert die Dätwyler-Gruppe das 75-jährige Bestehen: Peter und Max Dätwyler sichern Kontinuität für Eigentum und Führung der Gruppe durch eine neuartige Beteiligungsstruktur. Sie übergeben die Führung dem bereits bestehenden Konzernleitungsteam.
Die Dätwyler Stiftung wird gegründet.
1993
beginnt der systematische Ausbau und die Internationalisierung des Konzernbereichs Technische Komponenten zur Dätwyler Teco Handelsorganisation.
1999
Dr. Max Dätwyler tritt altershalber als letzter Vertreter der Gründerfamilie aus dem Verwaltungsrat der Dätwyler Holding AG zurück und wird Ehrenmitglied.
2000
erwirtschaftet die Dätwyler Gruppe erstmals einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Schweizer Franken.
2007
verkauft Dätwyler den Konzernbereich Präzisionsrohre, der als Rothrist auftritt.
2008
Übernahme der schwedischen ELFA Gruppe und Ausbau der Katalogdistribution für Industrieelektronik und Automation (Distrelec Gruppe).
2010
Übernahme der deutschen Reichelt Elektronik und weiterer Ausbau der Katalogdistribution für Industrieelektronik und Automation.

